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REMONDIS-Standorte weltweit

Als einer der führenden Dienstleister für Recycling, Service und Wasser verfügt REMONDIS weltweit über rund 1.000 Standorte weltweit. Diese verteilen sich auf über 30 Länder in Europa, Afrika, Asien und Australien.

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REMONDIS-Standorte Deutschland

Die Zuständigkeiten in Deutschland werden von REMONDIS durch sechs Regionalgesellschaften abgedeckt. Außerdem haben hierzulande diverse REMONDIS-Spezialgesellschaften ihren Hauptsitz.

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Als Abfallexperte entsorgen wir alles – auch Verschwörungstheorien

Die Bundesregierung unterwandert von Reptiloiden? Die Mondlandung nur ein Fake und Elvis lebt inkognito als Rentner im Hunsrück? Alles kalter Kaffee gegen die brodelnde Gerüchteküche in Sachen Abfall. Warum gerade um dieses Thema so viele Mythen ranken? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass es Menschen von Natur aus unheimlich ist, wenn etwas einfach so verschwindet. Da unterscheiden sich Schiffe im Bermudadreieck nur unwesentlich vom Altglas im Container. Grund genug, sich dem Ganzen investigativ zu nähern und mit den hartnäckigsten Mythen aufzuräumen. Fangen wir erstmal mit Altglas und Co an. Um das Bermudadreieck kümmern wir uns später.

Abfall-Mythos Nummer 1: Am Ende wird sowieso alles verbrannt

Aussagen wie diese hört man tatsächlich immer noch oft. Ob aus Überzeugung oder als Ausrede, um weiter frohgemut die Kunststoffverpackung in die Graue Tonne werfen zu können, sei mal dahingestellt. So oder so ist die „Alles wird verbrannt“-Theorie Blödsinn. Per se verbrannt wird in Deutschland nur der Restabfall – also der Inhalt der Grauen bzw. Schwarzen Tonne. Dieser gelangt direkt mittels Abfuhrfahrzeug in die Abfallverbrennungsanlagen zur sogenannten thermischen Verwertung. Das heißt, durch das Verbrennen der Abfälle wird Energie in Form von Strom bzw. Wärme gewonnen und in der Regel ins öffentliche Netz eingespeist. Alle anderen Abfälle – von Inhalten der Gelben, Braunen und Blauen Tonne über Sperrmüll bis hin zu Elektroschrott kommt in Anlagen, in denen die enthaltenen Wertstoffe sortenrein aussortiert und zurückgewonnen werden. Nur was sich nicht verwerten lässt – und das ist bei diesen Fraktionen ein kleiner Teil – kommt letzten Endes auch in die Verbrennung. Dass Abfälle in Deutschland möglichst stofflich verwertet und eben nicht verbrannt werden, ist übrigens nicht ausschließlich auf unserem Mist gewachsen. Es ist eine gesetzliche Vorgabe. Siehe Kreislaufwirtschaftsgesetz

Deutschland ist nicht die Welt. Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern wird Abfall tatsächlich größtenteils verbrannt. Ungeachtet dessen, ob er Wertstoffe enthält oder nicht. Unter anderem deshalb sollte der leider immer noch praktizierte Export deutscher Abfälle ins Ausland unbedingt gesetzlich verboten werden.

Abfall-Mythos Nummer 2: Anlagen können alles separieren

Schön wär’s. Wir tun wirklich alles, um mit unseren Anlagen selbst aus Mischfraktionen sortenreine Wertstoffe herauszuholen. Aber jedem technischen Prozess sind Grenzen gesetzt. Schlimmer als Fehlmaterialien, die im Idealfall herausgefiltert werden können, sind Verschmutzungen, weil diese eine komplette Charge unrecycelbar machen können. Auch ineinandergesteckte Abfälle lassen sich in der Regel nicht mehr separieren und sortenrein zurückgewinnen. Alles das ändert nichts daran, dass der Gedanke, Abfälle nicht erst in Tonnen vorsortieren zu müssen, sie aber trotzdem sortenrein zurückgewinnen zu können, einen gewissen Charme hat. Für die Verbraucher wie für die Kreislaufwirtschaft. Tatsächlich gibt es auch immer wieder den Versuch, mit speziellen vollautomatischen Trennanlagen sowie mit mechanisch-biologischen Vorbehandlungsanlagen aus Mischabfällen verwertbare Bestandteile herauszuholen. Wirklich gelingen kann das aber nur, wenn der Mischabfall zumindest einer bestimmten Oberkategorie angehört. So betreiben wir beispielsweise in Erftstadt eine hochmoderne LVP-Sortieranlage für den Inhalt von Gelben Säcken. Also Kunststoff, Papier, Pappe und Metalle aller Art. Trotz aller Technik – unter anderem in Form 21 unterschiedlicher Infrarot-Trenner – stößt selbst diese Anlage an Grenzen.

Abfall-Mythos Nummer 3: Alle Altglasfarben landen auf einem Haufen

Zugegeben: Wenn die Spezialfahrzeuge den Inhalt von Glascontainern auf ihrem Auflader entleeren, hat es den Anschein, als landete grünes, braunes und weißes Glas dort zusammen auf einem Haufen. Tatsächlich hat das Fahrzeug aber drei Kammern entsprechend den Sammelcontainern. Und auch später in der Glasaufbereitungsanlage bleibt das Glas farbig fein sauber getrennt. Alles andere wäre wenig zielführend. Denn die unterschiedlichen Farben des Glases stehen für unterschiedliche Qualitäten. An recyceltes Weißglas werden die höchsten Ansprüche gestellt und es liefert den hochwertigsten Recyclingrohstoff für Glashütten.

Sie kennen weitere Abfall-Mythen, die sich lohnen entzaubert zu werden oder die Sie sogar selbst direkt widerlegen können? Dann ab damit zu uns. Am besten per Kontaktformular

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